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Für das Leben lernen wir...

Für das Leben lernen wir... ... und deswegen informieren wir Sie und Euch über zwei Weiterbildungsmöglichkeiten Mitte August in Leipzig und Wurzen.

Geschlechterverhältnisse und Migration

Workshop 17. August 2016 von 10:00-16:00 Uhr
in Leipzig, Karl-Heine-Str. 83, Leipzig

Die Gerüchte über sexualisierte Gewalt, die insbesondere geflüchteten jungen Männern zugeschrieben wird, finden sich in Medien und sozialen Netzwerken und werden zur Diskreditierung von Asylsuchenden genutzt. Sexismus wird schneller und mit Vorverurteilungen thematisiert, wenn Menschen mit Migrationshintergrund tatverdächtig sind. Anhand der Debatte um die Silvesternacht in Köln lässt sich das beobachten. Doch warum verbreiten sich entsprechende Gerüchte? Sie greifen auf Bilder und Geschichten zurück, die seit vielen Jahrhunderten weitererzählt werdenund kulturell verankert sind. Auf Sexualität und Gefahr fokussierte Stereotype durchziehen die Geschichte des Rassismus wie auch des Kolonialismus. Ähnliches gilt für Annahmen, die ganze Menschengruppen (bspw. die Muslime) generalisierend als frauenfeindlich einstufen. Im Workshop werden wir meinungsbildende Fakten zur Thematik diskutieren.

Referent: Enrico Glaser

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Teilnahmegebühr: 15 €, Ermäßigung für Arbeitslose und Ehrenamtliche möglich, Fahrtkosten können erstattet werden. Bitte sprechen Sie uns an!

Kooperationspartner: Kulturbüro Sachsen
gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung

Ignorieren? Positionieren? Argumentieren? Handlungsfähig gegen menschenverachtende Einstellungen und Aktivitäten

Workshop am 18.August 2016 von 10:00-16:00 Uhr in Wurzen, Domplatz 5

Spezifisch für die sächsische Situation sind Diskussionen mit Anfeindungen gegen bis hin zu Übergriffen auf Menschen, die aus einem anderen Land nach Deutschland geflohen sind, die sich für Geflüchtete Menschen einsetzen oder sich anderweitig für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Diese Engagierten müssen oftmals im Familien-, Freundes- und Kollegenkreis oder auf der Straße Rede und Antwort stehen, ihre Aktivitäten verteidigen oder gar andere von menschenrechtlichen Werten überzeugen. Im Workshop werden wir uns über sinnvolle Strategien und Reaktionsmöglichkeiten informieren und der Frage nachgehen, in welchen Situationen es sinnvoll ist, mit anderen ins Gespräch zu kommen – und wie das vielleicht gelingen kann.

Referent*innen: Susanne Feustel und Christian Schneider

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Teilnahmegebühr: 15 €, Ermäßigung für Arbeitslose und Ehrenamtliche möglich, Fahrtkosten können erstattet werden. Bitte sprechen Sie uns an!

Kooperationspartner: Kulturbüro Sachsen
gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung

Antonia Mertsching
Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. (ENS)
Kreuzstraße 7
01067 Dresden